Ebenheitsmessung mit Planograf

 

Der Planograf wird verwendet, um die Ebenheit auf Fahrbahnoberflächen im Längsprofil zu bestimmen. Er erfasst Abweichungen der Fahrbahnoberfläche mittig zu einer 4 m langen virtuellen Nulllinie quasikontinuierlich und besteht aus einem Rahmen mit 10 Laufrädern, einem Stützrad, einem Messrad und einer Zugdeichsel. Der Planograf wird vom GUBT-Fahrzeug längs über die Fahrbahnoberfläche gezogen. Dabei werden die zurückgelegte Strecke und die vertikale Bewegung des Messrades unterhalb der Nulllinie aufgezeichnet.

Die Auswertung des Ebenheitsverlaufes erfolgt in 2 m Abschnitten. Wird während einer Messfahrt der Grenzwert überschritten, ertönt sofort ein kurzer Signalton, um den Beginn der Unebenheit zu kennzeichnen (siehe Grafik). Die maximale Überschreitung wird jedoch erst am Ende des nächsten Abschnittes ermittelt und mit einem mehrfachen Signalton angezeigt  

Es wir grundsätzlich die Schrittgeschwindigkeit (ca. 3 bis 6 km/h) gewählt. Bei Messungen auf geraden Strecken kann eine Geschwindigkeit bis maximal 8 km/h gewählt werden. Davon ausgeschlossen sind Beläge mit grobkörnigen Oberflächen, Strecken mit häufigem Belagswechsel, Bauwerken, Einbauten und dergleichen. Die Ebenheitsmessung wird nach RVS 11.06.62 durchgeführt.

 

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